Australischer Innenminister: Kryptowährungen werden auch zur Terrorismusfinanzierung genutzt
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Australischer Innenminister: Kryptowährungen werden auch zur Terrorismusfinanzierung genutzt

Peter Dutton, der australische Innenminister hat laut einem Bericht von SBS vom 7. November 2019 eine scharfe Warnung ausgesprochen, bei der er behauptet, dass Terroristen Kryptowährungen nutzen, um sich damit zu finanzieren.

Australischer Innenminister sieht Kryptowährungen als kritisch an

Bei einer Konferenz zur Terrorismusbekämpfung am 7. November in Melbourne hat Dutton gemeint, dass böswillige Akteure die Privatsphäre der Kryptos dazu nutzen, den Terrorismus zu fördern.

Darüber hinaus wies der sagte er, dass Innovationen wie Wertkarten und digitale Zahlungssystem die neuen Tore für Terroristen sind, um so eine finanzielle Unterstützung zu erhalten.

In seinen Worten:

“Die Anonymität, die solche Technologie bieten, ermöglicht es terroristischen Finanziers, ihre Aktivitäten zu verschleiern. Die zunehmende Verwendung von digitalen Währungen und Kryptowährungen, Wertkarten, Online-Zahlungssystem und Crowdfunding-Plattformen bietet neue Kanäle, über der Terrorismus finanziert werden kann.”

Insbesondere hat Dutton deutlich gemacht, dass die Länder den modernen Finanzierungsmaßnahmen immer einen Schritt voraus sein müssen. Er warte auch, dass digitale Vermögenswerte nicht das einzige Problem seien. Terroristen würden laut ihm traditionelle Methoden wie Lösegeld und betrügerische Wohltätigkeitsorganisationen nutzen, um damit ihr Ziel zu erreichen.

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Man muss daher, so er weiter, Wohltätigkeitsorganisationen und gemeinnützige Organisationen genauer unter die Lupe nehmen, da sie als beliebte Finanzierungswege für Terroristen genutzt werden.

“In vielen Fällen sind sich gemeinnützige Organisationen nicht einmal bewusst, dass sie ausgenutzt werden.”

Berichten zufolge wurden auch private Kreditgeber in Australien gebeten, den Krieg gegen die Terrorismusfinanzierung zu führen, während die Regierungen ihre Anstrengungen erhöhen müssen.

Dutton lobte auch die Arbeit der australischen Aufsicht gegen Geldwäsche, der AUSTRAC, die aktiv im Indopazifik gegen den islamischen Staat und die Al-Qaida kämpft. Er brachte auch islamistischen Extremismus und Rechtsextremismus mit Umweltradikalismus in Einklang.

Unterdessen gab der US-Finanzminister Sigal Mandelker kürzlich in einer Pressemitteilung, die am 11. September auf der Webseite des US-Finanzministeriums veröffentlicht wurde, zu, dass die Mehrheit der Terrororganisationen nach wie vor traditionelle Finanzierungsmethoden wie Bargeld einsetzen. Gleichzeitig sagte sie aber auch, dass Krypto die nächste Grenze werden wird.

“Terrororganisationen und ihre Unterstützer und Sympathisanten suchen ständig nach neuen Wegen, um Gelder zu sammeln und zu transferieren, ohne von den Strafverfolgungsbehörden entdeckt oder verfolgt zu werden. Während die meisten terroristischen Gruppierungen sich beim Geldtransfer nach wie vor in erster Linie auf das traditionelle Finanzsystem und Bargeld stützen, könnten Kryptowährungen ohne entsprechende strenge Sicherheitsvorkehrungen zur nächsten Grenze werden.”

Quellenangaben: BTCManager
Bildquelle: Pixabay

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