AMEX-Partnerschaft mit Ripple für Blockchain-Zahlungen

Ripple

Während die Akzeptanz weiter zunimmt, schießen auch die Anzahl der Partnerschaften, die die Blockchain-Technologie nutzen, in die Höhe. Die jüngste Partnerschaft zwischen American Express (AMEX) und Ripple (XRP) möchte eine Blockchain-basierte Zahlungsinfrastruktur schaffen. Per Ankündigung wird die Plattform bereits genutzt.

AMEX und die Blockchain

Die spezifische Anwendung ist für Business to Business (B2B) Zahlungen zwischen US-Firmenkunden und britischen Kunden, die mit Santander UK Bankgeschäfte tätigen. Der Dienst wird in Echtzeit verfolgbare Zahlungen zwischen Kunden bereitstellen.

Diese Verbindung stellt für Amex eine lange Reise dar, heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. So erklärt AMEX CIO Marc Gordon:

American Express hat eine lange Tradition in der Integration neuer Technologien. Diese Zusammenarbeit mit Ripple und Santander ist der nächste Schritt auf unserer Blockchain-Reise und entwickelt die Art und Weise, wie wir Geld um die Welt bewegen.

Ripple Token: auf schnellen Anstieg folgt schneller Abfall

Die Partnerschaft ist für Ripple ein erheblicher Gewinn, vor Allem angesichts der jüngsten rechtlichen Probleme nach einem Streit um eine große Anzahl von XRP-Token mit Startuo R3. Da das Unternehmen weiterhin eine Zunahme ihrer Anwendungsfälle verzeichnet, hat sich der Wert des Token weiter erhöht. Der XRP-Preis ist bei Redaktionsschluss um 17 Prozent auf 0,23 US-Dollar gestiegen.

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R3-Konsortium verklagt Blockchain-Plattform wegen aufgelöstem Milliarden-Vertrag

R3, der von der Blockchain inspirierte Startup-Service für Banken und Finanzinstitute, hat eine Klage gegen den Konkurrenten Ripple eingereicht. R3 behauptet, dass Ripple Labs einen früheren Kaufvertrag für XRP-Token zwischen den beiden Unternehmen verletzt hat.

Laut der Klage hatten Ripple und R3 zuvor eine Vereinbarung getroffen, dass R3 bis zu 5 Milliarden XRP-Token zu einem Preis von jeweils 0,0085 Dollar kaufen kann. Die Vereinbarung besagte, dass der Kauf bis Ende 2019 ganz oder teilweise abgeschlossen werden könnte.

Die Klage sieht vor, dass Ripple CEO Garlinghouse im Juni dieses Jahres versucht hat, den Kaufvertrag per E-Mail an R3 CEO Rutter zu kündigen. R3 behauptet, dass Ripple nicht berechtigt war, den Vertrag einseitig zu kündigen.

Seit der Partnerschaft mit American Express, liegt der Preis des XRP-Token bei 0.23 US Dollar. Demzufolge wäre der Kaufvertrag über 1 Mrd. $ wert. In der Klage wird der Wunsch von R3 zum Ausdruck gebracht, die Token bis Ende 2019 ganz oder teilweise kaufen zu können.

Ripple widersprach dann und behauptete, sie haben den Vertrag gekündigt, nachdem R3 eine Reihe von Versprechungen nicht erfüllt hatte. Derzeit wird eine Einheit von XRP bei 0,23 USD pro Anteil gehandelt, was eine fast 30-fache Erhöhung des Optionspreises im Kontrakt bedeutet. Seitens R3 würde dies zu Opportunismus führen.

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